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Sicht auf Kappel vom Rebberg

In Dorfrandlage links ist der Hof mit den großen Gebäuden zu erkennen. Die Hofgeschichte zeigt, dass nicht nur Hopfen angebaut wurden, sondern offenbar auch Reben daher der Flurstücksname „Rebberg“ für den das Landschaftsbild prägenden Moränehügel.

Steintafel von Mathias Nägele

Eine Besonderheit bietet der Hof: 1874 baute Mathias der I, mit einem „t“ geschrieben, die Hofscheune.

Nun bewirtschaftet Matthias der II mit 2 „t“ geschrieben den Bio-Betrieb nach Bioland Richtlinien. Entsprechend vielseitig ist die Ackerbaufruchtfolge mit Fruchtwechsel, Untersaaten und Zwischenfrüchten.

Blick zum Rebberg

Weithin sichtbar ist der Moränehügel Rebberg mit dem Anbau von Edelhaselnüssen, Weihnachtsbäumen, Extensivobst und Ackerbau. Der Rebberg liegt im Wasserschutzgebiet und hat dadurch eine zusätzliche Sonderbedeutung für die Trinkwasserversorgung.

Rebberg mit Weihnachtbäumen und Haselnüssen

Die Haselnussbäume im Herbstlaub zeigen die Stämme in weißem Kalkanstrich gegen die Frostschädigung durch die Temperaturdifferenzen bei Wintersonne tagsüber und Nachtfrost. Die Nordmann-Weihnachtsbäume als Zwischenkultur nutzen die Zeit bis zum Kronenschluss der Edel-Haselnüsse.

Matthias beim Freischneiden der Weihnachtsbäume

Die Pflegearbeiten erfordern im Bioanbau wegen des Verbots von Unkraut- und Ungras-Bekämpfungsmitteln einen hohen zeitlichen Bedarf für das Freischneiden der Kulturen. Dafür sind eine vielseitige Pflanzengesellschaft und natürliche Insektengemeinschaft vorhanden.

Blick vom Rebberg auf den Bodensee

Als kleine Aufforderung zur Rast und zum Innehalten dient das Landschaftsbild vom prägenden Rebberg. Von hier aus kann man bei guter Sicht nicht nur den Bodensee, die schweizerische Stadt Romanshorn sondern auch die Alpen mit dem markanten Säntis sehen.

Das Ofenhaus auf dem Hof

Das schmucke Nebengebäude, das sog. Ofenhaus war schon von alters her ein „Multifunktionsraum“. In ihm wurde gewaschen, geschlachtet, Brot gebacken, Most hergestellt, die Äpfel eingemaischt und gelagert sowie danach in der Brennerei zu Alkohol verarbeitet.

Mit einer beispielhaften Familienaktion wurde das Ofenhaus renoviert und neben den alten Aufgaben ganz neue Akzente der Nutzung gesetzt.

Inneres der Brennerei

Die betriebseigene Brennerei dient der Verwertung des Obstes aus der Bio-Apfelanlage. Im Bild ersichtlich ein Brotbackofen in dem Hausmacher-Dinnete, Kleinbrot und Brotlaibe nach verschiedenen Rezepten vom „Hofbäcker“ gebacken werden.

Innere der Brennerei mit gemütlicher Eckbank

So ist es selbstverständlich, dass auch kleinere und größere Treffen zur Degustation der Brände und zur Verkostung der Backofenerzeugnisse mit der Verwandtschaft und Freunden stattfinden.

Diese Kurzvorstellung des Hofes zeigt die Vielseitigkeit unseres landwirtschaftlichen Betriebes.